IQUE ist ein anerkanntes und praxisorientiertes Qualitätsentwicklungskonzept und seit 2005 als Marke eingetragen und geschützt.

IQUE bezeichnet seit 1999 das Konzept einer Integrierten Qualitäts- und Personalentwicklung für die Weiterentwicklung und Sicherung der pädagogischen Qualität und für die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen.

Das Konzept unterstützt Träger dabei, die gesetzlichen Anforderungen und Ziele von landesspezifischen Bildungsvereinbarungen im Hinblick auf die Qualitätsentwicklung
und -sicherung umzusetzen.

Charakteristisch für IQUE ist das effiziente Modulsystem, die Auswahl eines pädagogischen Kernprozesses (wie z.B. Bildungsprozesse in der Kita oder Zusammenarbeit mit Familien) und die Beteilung von Eltern, pädagogischen Fachkräften, Trägervertretern und LeiterInnen.

IQUE bietet Kitaleiterinnen ein Multiplikationskonzept an, die Haltung und das Handeln pädagogischer Fachkräfte zu erfassen und fachlich weiterzuentwickeln.

Das Konzept von IQUE wird zurzeit in 6 Bundesländern bei unterschiedlichen Trägern in ca. 600 Kitas umgesetzt.

Die Ansprechpartnerinnen für das IQUE Konzept sind Ulrike Ziesche und Silke Gebauer-Jorzick.






Schlüsselprozesse unter der Lupe

An zunächst nur einer ausgewählten Schlüsselsituation (Kernprozess) entwickeln die Fachkräfte die Qualität ihres fachlichen Handelns weiter. Schlüsselprozesse können z.B. sein:

• Bildungsprozesse in der Kita
• Zusammenarbeit Kita - Familie
• Betreuung, Bildung und Erziehung unter dreijähriger Kinder in der Kita

Bei IQUE werden Anforderungen in den jeweiligen Bundesländern, wie Bildungspläne einbezogen.

Alle in der Organisation sind einbezogen!

Neben pädagogischen Fachkräften aus zehn, zwanzig und mehr Kitas sind Trägervertreter und Eltern bei IQUE ausdrücklich in die Erarbeitung der Qualitätskriterien - Leitsätze und Indikatoren - einbezogen.

LeiterInnen werden Teamentwickler

Leiter/-innen entwickeln ein durch IQUE unterstütztes Führungsverständnis ?Führen mit Zielen?.
Sie werden qualifiziert, und methodisch und fachlich vorbereitet, das eigene Team für die Schlüsselsituation zu qualifizieren und die zuvor erarbeiteten Leitsätze und Indikatoren in das eigene Team einzuführen. Pädagogische Fachkräfte und Leiterinnen überprüfen gemeinsam ihre aus den Leitsätzen abgeleiteten Umsetzungsschritte, die sie in Ziel-/Qualitätsvereinbarungen schriftlich festlegen und dokumentieren. Leiter/-innen übernehmen einen bedeutsamen Teil der Verantwortung für die weitere Begleitung der Qualitätsentwicklung und -sicherung vor Ort.

Träger übernehmen Verantwortung

Träger unterstützen Leiterinnen und Fachkräfte, die begonnenen Prozesse kontinuierlich weiterzuführen. Vorhersehbarkeit und Verlässlichkeit werden durch gute Planungen des Trägers und realistische Forderungen unterstützt. Verbindliche Leistungsbeschreibungen werden auch in Ziel/Qualitätsvereinbarungen zwischen jeder Kita und ihrem Träger abgeschlossen und regelmäßig gemeinsam überprüft.

Professionalisierung von Haltung und Handeln

Die intensive und anregende Auseinandersetzung mit der eigenen Grundhaltung, mit fachlichen Standards und den formulierten Zielen trägt zu einer professionelleren und motivierten Haltung der pädagogischen Fachkräfte gegenüber Kindern und Eltern, aber auch in den Teams bei. Die Kinder profitieren davon. An ihrem Wohlbefinden und aktiven Interesse ist zu erkennen, ob die Ziele der Erwachsenen tatsächlich im Alltagshandeln erfolgreich umgesetzt werden.




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